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Figurative Kunst

Werbung fuer die Ausstellung "Figurative Kunst" der Kuenstlerinnen und Kuenstler Palmira Ortiz, Sylvia und Jorge Molgora, Jennifer Jennsel, Jose Luis Ruisso, Willi Buesing.

Der Titel der Ausstellung „Figurative Kunst“ ist Programm. Im Kontext zeitgenössischer Kunst mag solch eine Überschrift vermutlich wenig Aufmerksamkeit erregen. Aber im Rahmen eines Festivals, das sich der Themenstellung „Neue Echtheit“ verschrieben hat, fallen wir mit „Figurative Kunst“ etwas aus dem Rahmen. Oder vielmehr, stechen wir heraus.

 

Ob wir, die Künstlerinnen und Künstler, sowie die in dieser Ausstellung ausgestellten Werke einer „neuen Echtheit“ entsprechen, sei dahingestellt. Ich selbst möchte gar nicht beurteilen, ob wir „neu“ und „echt“ sind. Wenn dies einem Gütesiegel entsprechen sollte, fühle ich mich einer „neuen Echtheit“ wenig zugehörig. Da möchte ich lieber als alt und unecht gelten. Und fürwahr, fühle ich mich bisweilen auch nicht ganz echt.

 

Im Atelier Corazón Verde, in dem ich gemeinsam mit meiner Frau und Kollegin, Jennifer Jennsel, arbeite, werden anlässlich des Festivals „48 Stunden Neukölln“ werden neben einigen ihrer eigenen Werke, Arbeiten der mexikanischen Künstlerkolleginnen und Kollegen Palmira Ortiz, Sylvia Molgora, Jorge Molgora und José Luis Ruisso präsentiert. Das Spektrum der Bilder reicht von phantastischer, surrealer, esoterischer, mystischer, symbolistischer bis expressiv-realistischer bzw. utopischer Malerei.

 

 

Die künstlerischen Ansätze und Stile der ausgestellten Werke sind so verschieden wie die individuellen Persönlichkeiten der hier vertretenen Künstler. Es wäre auch schade, wenn das anders wäre.

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