Ostara - die erfundene Göttin

in einer Lichtung auf einer Bumenwiese tanzt eine junge Frau umgeben von tanzenden Hasen
Ostara, Acryl auf Baumwolle, 50 cm x 70 cm, 2026, Privatbesitz

Die Existenz einer germanischen Frühlingsgöttin sei historisch nicht belegt. Gleichwohl ist die Existenz von Göttern und selbst die des einen Gottes historisch nicht zu belegen. Das ändert jedoch nichts an der schönen Vorstellung einer Gottheit, die zu Ehren des Frühlingsfestes zur Tagundnachtgleiche um den 20. und 21. März gefeiert wird. Zumal ein Neubeginn immer auch eine Hoffnung auf bessere Zeiten beinhaltet.

 

 

 

In Anbetracht der Fortsetzung von Kriegen und der schier unaufhaltsamen Zerstörung von Mensch und Natur ist ein Neubeginn kaum vorstellbar. Aber gerade deswegen ist allein der Gedanke an möglichen Veränderungen wesentlich für einen tatsächlichen Neubeginn. Denn was wäre alles möglich, wenn die Verschwendung von Ressourcen durch Krieg, Gewalt und Unterdrückung beendet und stattdessen alles für die Verbesserung unserer Lebenswelt eingesetzt werden würde. Es gäbe wenige Probleme, die nicht gelöst werden könnten.

 

 

 

Gleichzeitig sind es sehr Wenige, die an der Kriegstreiberei verdienen und alles für die Fortsetzung dieser Katastrophen tun, um ihre Profite zu sichern. Allein diese Einsicht verhilft dazu, die Verhältnisse anders zu denken und zu verändern. Die Tagundnachtgleiche ist vorbei, aber für einen Neubeginn ist mir auch jedes beliebige Datum recht.

 

 

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Willi Büsing

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