Die Existenz einer germanischen Frühlingsgöttin sei historisch nicht belegt. Gleichwohl ist die Existenz von Göttern und selbst die des einen Gottes historisch nicht zu belegen. Das ändert jedoch nichts an der schönen Vorstellung einer Gottheit, die zu Ehren des Frühlingsfestes zur Tagundnachtgleiche um den 20. und 21. März gefeiert wird. Zumal ein Neubeginn immer auch eine Hoffnung auf bessere Zeiten beinhaltet.
Jeder Baum gibt uns Hoffnung auf ein Morgen, der besser sein wird als der heutige Tag, der verbunden ist mit Schrecken von Krieg und Gewalt, welcher nicht einmal bei Kindern Einhalt gebietet.
Der Winter ist nicht vergangen, sondern bis heute vollkommen ausgeblieben. Es ist die Zeit gekommen, in der ich anfange den Winter zu vermissen und zu fragen, welcher kulturelle Verlust damit auch verbunden sein wird.
Der Winter ist vorbei und war auch so gut wie nicht vorhanden gewesen. Die Zeiten aendern sich. Der natuerliche Kreislauf von vier Jahreszeiten hat Brueche bekommen.
Der Fruehling ist schon einige Tage alt. Die Uhren sind bereits auf Sommerzeit umgestellt. Aber es ist noch so kalt, dass die Heizung noch auf vollen Touren laeuft. Immerhin scheint heute ueber Berlin die Sonne.